Geschichts- und Kulturverein Eving e.V.

Samstag, 19. Mai 2012..
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Der Stadtbezirk Dortmund-Eving im Dortmunder Norden
Ein Ortsteil im Grünen

Evinger Geschichte
Der Stadbezirk Eving wurde nach dem 2. Weltkrieg gegründet.
Er umfasst die ehemals selbständigen Ortschaften Brechten (ca. 1000 Jahre alt), Holthausen, Lindenhorst, Eving und Kemminghausen (ca. 800 - 900 Jahre alt).
Die Dörfer wurden in den Jahren 1914 bis 1924 nach Dortmund eingemeindet und bildeten mit anderen Ortsteilen die Großstadt Dortmund.
Die Dörfer hatten bis zur Zeit der Industrialisierung landwirtschaftlichen Charakter.
In Eving und Lindenhorst begann 1870 mit der Teufe der ersten Schächte auf den Steinkohlenzechen "Minister Stein" und "Fürst Hardenberg" der Wandel zur Industriegesellschaft. Die Zechen waren bis zur Stillegung 1987 der Haupterwerbszweig im Stadtbezirk. Die Belegschaft der Bergwerke betrug in Spitzenzeiten bis fünftausend Beschäftigte.
Durch den Zuzug von Bergleuten und Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten wohnten bis 41000 Einwohner im Stadtbezirk.
Heute beträgt die Zahl der Einwohner 35000, davon sind ca. 18% ausländische Bürgerinnen und Bürger.
Der Stadtbezirk wird jetzt geprägt durch den Strukturwandel zu einer modernen Dienstleistungsgesellschaft.